Es ist ein besonderer Tag in der Caritas-Tageseinrichtung an der Bultenstraße. Denn zum ersten Mal haben die Tagespflege-Gäste vierbeinigen Besuch erhalten. Von der vierjährigen Mischlingshündin Yukie. Doch Yukie ist nicht einfach nur eine Fellnase, nein, sie ist eine ausgebildete Therapiehündin und wird künftig regelmäßiger Gast in der Ascheberger Einrichtung sein. Am Donnerstag hat sie dort ihr Debüt gegeben.

Das hat nicht nur Einrichtungsleiter Falko Meier und seine Kollegin Monika Mueller besonders gefreut. „Wir haben bereits in anderen Tagespflegeeinrichtungen sehr gute Erfahrungen mit Therapiehunden gemacht“, sagt Meier, der begeistert darüber ist, dass nun auch seine Einrichtung in den Genuss einer vierbeinigen Verstärkung kommt.

Was für die Gäste der Einrichtung auf den ersten Blick vielleicht wie ein ungewöhnlicher Besuch wirkt, bedeutet für Yukie Schwerstarbeit. Ihr Besuch soll eine beruhigende, aber auch aktivierende Wirkung auf die Menschen haben. Und das hat bereits direkt beim Debüt funktioniert. Ein Gast erzählt Dagmar Tennhoff von seinem Hund, den er früher einmal gehabt hat. Unterdessen bahnt sich Yukie den Weg unter Frauchens Stuhl, auf der Suche nach dem grünen Ball. Eine Dame erinnert sich unterdessen an Bübchen. Ihren Mischlingshund. „Der hatte auch so braunes Fell wie Yukie.“

Die Tagespflegegäste haben keine Berührungsängste. Im Gegenteil. Denn die erste Begegnung mit Yukie findet ganz ungezwungen statt. Niemand muss, aber jeder darf mit dem Hund in Kontakt treten. Einige Runden hat das Tier bereits im Zimmer gedreht, doch ihr Hecheln macht deutlich, wie anstrengend diese Arbeit ist. „Denn schließlich muss Yukie sich hier ja auch auf viele neue Menschen einstellen“, erklärt Dagmar Tennhoff. Die Mischlingshündin meistert das souverän. Sie sorgt für abwechslungsreiche Momente, aber auch dafür, das Erinnerungen wach werden. Bei anderen setzt derweil die totale Entspannung ein. Völlig gelöst sitzen sie auf ihren Plätzen. Der Auftakt war mehr als gelungen. Nach rund einer Stunde heißt es dann Abschied nehmen. Aber Yukie und Frauchen Dagmar Tennhoff kommen wieder. In 14 Tagen. „Denn künftig soll Yukie hier im zweiwöchigen Rhythmus arbeiten. An variablen Tagen, damit alle Gäste einmal in den Genuss kommen“, sagt Falko Meier und freut sich schon jetzt darauf, wenn der grüne Ball beim nächsten Mal von einem zum anderen fliegt und Yukie auf diese Weise liebevoll Kontakte zu den Gästen knüpft.

„Wir haben bereits in anderen Tagespflegeeinrichtungen sehr gute Erfahrungen mit Therapiehunden gemacht.“

Falko Meier freut sich über das Debüt in Ascheberg.

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