Vielen Dank für Deinen Besuch und Dein Interesse an Canis Fidus.


Schon von Kindheit an hatte ich wie viele andere auch den großen Wunsch nach einem Hund als Familienmitglied. Im Alter von ca. 5 Jahren bekam ich zu meinem Geburtstag von meiner Großmutter einen kleinen Rauhhaardackel mit dem Namen Rexi geschenkt. Leider blieb Rexi nur ca. ein halbes Jahr bei uns, denn mein älterer Bruder bekam eine schwere Hundehaarallergie, so dass wir Kinder uns unter vielen Tränen von dem kleinen Hund trennen mussten.

Meine Ausbildung zur medizinischen Masseurin und Bademeisterin legte ich 1986 mit dem staatlichen Examen ab.

Im Herbst 1989 bekam ich, wieder zum Geburtstag, die Schäferhündin Moa von der Prinzenbrücke geschenkt.
Mein ältester Bruder, der damals Hundesport betrieb, wollte Moa ausbilden, um später mit ihr zu züchten. Im Alter von 10 Monaten wurde bei Moa eine schwere Hüftgelenksdysplasie, wie sie häufig bei Schäferhunden vorkommt, festgestellt. Moa lebte 12 Jahre als Familienhund bei mir und war ein treuer und liebevoller Spielgefährte für meine vier Kinder. Ein besonderes Verhältnis schienen mein ältester Sohn Chris und Moa zu haben. Kind und Hund, beide fast gleich alt, waren sich gegenseitig sanfte und liebe Spielgefährten. Chris kam krank auf die Welt und meine Sorge um das kranke Kind war zu groß, als den bereits positiven Kontakt zwischen Kind und Hund zu erkennen und zu fördern. Doch wenn ich heute darüber nachdenke und zurückschaue, war die Schäferhündin Moa, ohne Training und allein ihrem Instinkt folgend, der perfekte Therapiehund für Chris.

Mit dem Umzug in unser Haus 2004 kam die American-Staffordshire-Hündin Angel als Familienhund zu uns. Angie hatte die besondere Fähigkeit, auf Menschen, die Angst vor Hunden hatten, zuzugehen. Vorsichtig, geduldig und kontinuierlich nährte sie sich immer den Menschen an. Und klar - sie hat immer ihr Ziel erreicht. Eine der Menschen ist heute begeisterte Hundebesitzerin.

Aber es waren auch wieder mein Sohn Chris und Angie, die zu einem besonderen Team wurden. Chris, der zu der Zeit am ADHS Syndrom litt, lernte durch und mit Angie seine Unruhe abzubauen und sich auch entspannen zu können. Unser Hund Angie wurde zu einer kleinen "Therapeutin". Fasziniert beobachte ich über die Jahre dieses Zusammenspiel und Verhalten der beiden. Zunehmend gab es mehr Berichterstattungen über Therapiehunde. Anfangs interessierte ich mich nur für die Ausbildung dieser besonderen Hunde. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigte, entstand auch der Wunsch, diese Hunde ausbilden zu können. So machte ich in der Zeit von September 2010 bis April 2012 eine Ausbildung zur Hundetrainerin. Mit Seminaren erweiterte ich mein Wissen.

Die Zertifizierungsprüfung zur Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin legte ich im März 2015  vor der IHK Düsseldorf erfolgreich ab. Um für meine Teams auf dem neusten Stand der Verhaltensforschung und Hundeerziehung zu sein, schloß ich mich dem BHV - Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V. an.

Es ist die bedingungslose Liebe, die ein Hund seinem Menschen entgegenbringt, es ist die sensible Arbeit mit Menschen und Hunden, die mich motiviert, mich stetig weiter zu bilden.

Ich danke dir für dein Interesse

       Dagmar Tennhoff

 

 


 Ausbildungsnachweise


 Die Erlaubnis nach
§ 11 Abs. 1 Nr. 8 f
des TierSchG wurde erteilt.
Zertifikat
Hundeerzieherin
Verhaltensberaterin IHK
     

 

 

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