Therapie- & Besuchshunde

Der Therapiehund wird, wie auch Pferde, Katzen, und Delfine, als alternativmedizinisches Behandlungsverfahren eingesetzt. Zur Linderung oder Heilung der Symptome

bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen oder Behinderungen werden durch den Einsatz eines Therapiehundes sehr gute Behandlungserfolge erzielt. Schon allein die Anwesenheit eines Hundes führt bei den Betroffenen zu einem deutlichen Abbau von Stress und Angst und bahnt so den Weg für weitere Behandlungen.

In sozialen und medizinischen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Kinder- und Jugendheimen oder Seniorenheimen bereichert ein Therapiehund das alltägliche Leben. Der zutrauliche, gesellige Vierbeiner berührt die Herzen aller Menschen und lässt sie ihre Emotionen neu erleben und erfahren.

Welche Hunde eigenen sich für die Aufgaben eines Therapiehundes?
Sie sollten vor allem eine große Portion Gelassenheit mitbringen. Auch Hunde kleinerer Rassen können als Therapie- und Besuchshunde ausgebildet werden.

 

Erfahrungen aus der Praxis:

Justin ist 14 Jahre alt. Eine besondere Form der Epilepsie führt bei Justin zu Koordinationsstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Abby, eine verspielte Labradordame, wird zum Therapiehund für Justin ausgebildet.

Das besondere an dieser Ausbildung ist, dass Justin unter meiner Anleitung seinen Hund selbst ausbildet. Damit es Justin gelingt Abby etwas beizubringen, wird der Trainingsablauf gemeinsam geplant und vorbereitet. Das Ziel ist es, durch das Hundetraining seine Konzentration und Handlungsplanung zu schulen. Da anfangs die Trainingsschritte klein gehalten wurden, ist auch für Justin schnell ein Erfolg seiner Arbeit zu sehen. Mit der Zeit wurden für Justin und Abby die Aufgaben komplexer. Ein wichtiger Bestandteil eines jeden Trainings ist auch eine Entspannungsübung. Mit Begeisterung schreibt Justin für unsere Leser über das Training ein kleines Tagebuch. ..... zum Tagebuch

Justin und Abby sind zu einem unschlagbaren Team geworden.

Die Kosten der Ausbildung wurden von dem Verein Herzenswünsche e.V. übernommen. Herzenswünsche e.V.

 

Adrian kam am heiligen Abend 2006 als ein besonderes Kind auf diese Welt. Er kann weder sitzen, krabbeln, noch laufen. Er kann nicht sprechen, nicht trinken und hat große Schwierigkeiten beim Essen. Schwere cerebrale Bewegungsstörungen ermöglichen dem aufgeschlossenen, liebenswerten Jungen kein unbeschwertes Leben.

Seine große Freude ist Betty, eine Labradormix-Hündin, die nun für Adrian zum Therapiehund ausgebildet wird. Immer, wenn die Therapiehündin Betty mit Adrian schmust und kuschelt, fällt es Adrian viel leichter, sich zu entspannen. Seine Bewegungen werden zielgerichteter und das Atmen fällt ihm dann nicht mehr so schwer. Seine Augen strahlen vor Freude, wenn Betty in seiner Nähe ist.

Möchtest du mehr über die Einsatzbereiche und Arbeitsweise eines Therapiehundes
wissen, dann besuche doch mal das Team Quedo und Stefan. ...zu Quedo & Stefan

Für Fragen zur Assistenzhundeausbildung stehen wir gerne zur Verfügung.

Unverbindliche Anfrage

Zum Seitenanfang